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	<title>CultdudesRotkäppchen und der böse Wolf | Cultdudes</title>
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		<title>Rotkäppchen und der böse Wolfrasenmäher</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 19:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Mädchen, das lebte in einem sehr verschlafenen Ort. Der war so verschlafen, dass es nur einen Konsum gab. Und genau dort arbeitete sie als Sektverkäuferin und hoffte jeden verdammten Morgen, dass irgendjemand diesen Laden abfackeln würde, sodass sie sich ‘nen dicken auf Kosten des Staates machen kann. Da sie an kreisrundem Haarausfall litt, trug sie auch immer ein rotes Käppchen. Der normale Arbeitstag von diesem Mädchen sah wirklich nicht sehr einfach aus. Sie musste tagtäglich Sektkisten aus dem Keller schleppen und danach auch noch freundlich zu den Kunden sein. So passierte es auch mal, dass sich eine dicke Frau eine Verkostung von einem süßen Chardonnay wünschte. Da unser Rotkäppchen jedoch noch neu im Geschäft war, wusste sie nicht so recht, wie sie solch eine Flasche richtig öffnen sollte. Ihr Vater ist ein begeisterter Formel 1 Gucker, und somit hatte sie noch im Kopf, wie man durch das Schütteln der Flasche den Korken zum Rausschuss bringen konnte. Leider flog dieser korkeichene Pfropfen in die Fresse von unserem Mädchen und sie wurde auf einem Auge blind. Somit rennt sie nun mit einer Augenklappe und einer Roten Kappe durch die Gegend. Kein wahrhaft schönes Bild, wenn sie diese beiden [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein Mädchen, das lebte in einem sehr verschlafenen Ort. Der war so verschlafen, dass es nur einen Konsum gab. Und genau dort arbeitete sie als Sektverkäuferin und hoffte jeden verdammten Morgen, dass irgendjemand diesen Laden abfackeln würde, sodass sie sich ‘nen dicken auf Kosten des Staates machen kann. Da sie an kreisrundem Haarausfall litt, trug sie auch immer ein rotes Käppchen.<br />
Der normale Arbeitstag von diesem Mädchen sah wirklich nicht sehr einfach aus. Sie musste tagtäglich Sektkisten aus dem Keller schleppen und danach auch noch freundlich zu den Kunden sein. So passierte es auch mal, dass sich eine dicke Frau eine Verkostung von einem süßen Chardonnay wünschte. Da unser Rotkäppchen jedoch noch neu im Geschäft war, wusste sie nicht so recht, wie sie solch eine Flasche richtig öffnen sollte.<br />
Ihr Vater ist ein begeisterter Formel 1 Gucker, und somit hatte sie noch im Kopf, wie man durch das Schütteln der Flasche den Korken zum Rausschuss bringen konnte.<br />
Leider flog dieser korkeichene Pfropfen in die Fresse von unserem Mädchen und sie wurde auf einem Auge blind. Somit rennt sie nun mit einer Augenklappe und einer Roten Kappe durch die Gegend. Kein wahrhaft schönes Bild, wenn sie diese beiden Sachen abends ablegt, was der Grund dafür ist, dass sie mit 23 Jahren immer noch keinen Freund hatte.<br />
Rotkäppchens Tag ging auch nach der Arbeit noch weiter. Da ein Altersheim zu teuer ist und keiner eine Oma bei sich wohnen haben möchte, haben Rotkäppchens Eltern beschlossen, die Alte in der Gartensparte des Dorfes unterzubringen. Sie wartete jeden Tag in der alten Laube darauf, dass Rotkäppchen ihr alte Feinkosthäppchen vom Sektverkauf brachte. Bei jedem Besuch legte sie auch immer großen Wert darauf, dass sie Glas statt Plastikbehälter nahm, da das immer so schön scheppert, wenn man vom Wegrand abkommt.<br />
So schloss sie Fenster und Türen des kleinen Geschäfts und machte sich auf dem Weg zu ihrer Oma. Sie verließ ihren Heimatort und folgte den Wegweisern nach Quermaten. Sie musste durch einen unheimlich dichten Fichtendickicht gehen. Nach ner guten viertel Stunde sah sie am Ende des Weges ein Schild auf dem da Stand: „Überqueren der Weide auf eigene Gefahr“. Da dort eh nur ein paar entzückend aussehende Schäfchen waren, dachte sie sich nichts weiter und überquerte die Weide.<br />
Die Wiese verschwand schon am Horizont, als sie plötzlich ein merkwürdiges Geräusch wahrnahm. Sie drehte sich um und sah ein vollkommen bedäppertes Schaf, welches treudoof grinste. Rotkäppchen legte einen Schritt zu, um das Vieh loszuwerden, doch es nützte nichts. Das Schaf hatte es wohl auf die Probehäppchen im Korb abgesehen. Als sie es mit ignorieren versuchte, drehte das Schaf durch und rammte sie mit seinem dicken Schädel.<br />
Rotkäppchen wollte jetzt am liebsten ein Buttermesser aus der Tasche nehmen und dem Schaf eine Lektion erteilen. Doch leider war sie Pazifist und so tierlieb, dass sie sich durchweg veganisch ernährte. Deshalb packte sie Reste einer Schmalzstulle auf den Boden, sodass das Schaf erstmal ne Weile beschäftigt war.<br />
Sie nahm die Beine in die Hand und rannte vorbei an Werbeplakaten, Müllsäcken und Porzellanenten zur Gartenspate der Oma.<br />
Sie Ging den Hauptgang der Spate lang und wurde gleich von ein paar dicken Männern begrüßt, welche in weißem Unterhemd und kurzen Hosen an nem Grill standen und literweise Bier tranken. Aufgrund der langanhaltenden Dürre in dieser Spate, hatten die beiden Männer ihren Rasensprenger schon den ganzen Tag an, was Rotkäppchen jedoch nicht bemerkte und auf dem nassen Rasen ausrutschte und das Glas zerbrach. Ihr lief der ganze Suff auf ihre Kleidung, weshalb sie nun auch danach roch.<br />
Als sie sich aufrappeln wollte, stoß sie sich auch noch versehentlich ihren Kopf an einem Wolf-Rasenmäher, den sich die Oma von Hellweg ausgeliehen hat. Das Ding war jetzt auch noch kaputt.<br />
Von den Flüchen und Schmerzensschreien genervt, kam eine alte Frau aus ihrer Laube, welche sich später als die sagenumwobene Großmutter persönlich rausstellen sollte.<br />
Wütend darauf, dass ihre Sektflaschen zerbrochen waren und ihre Enkelin auch noch einen gemieteten Rasenmäher zerstörte, verpasste die Oma unserem Rotkäppchen ordentlich Dresche mit einer Bosch Unkrautbürste, sodass sie ohnmächtig wurde. Dann nahm sich die alte zierliche Frau den Korb und fraß alle Probehäppchen auf.<br />
Als Rotkäppchen wieder zu sich kam, resignierte sie ihre Situation. Zu ihrem kreisrunden Haarausfall und der Augenklappe kamen jetzt auch noch ein aufgeplatzter Schädel und eine ausgehängte Schulter mit hinzu. Manche Leute haben heutzutage einfach kein Glück mehr.<br />
Auf dem Heimweg, ging sie zu einer Tankstelle und holte sich eine Flasche Jägermeister um die grauenvollen Schmerzen zu kompensieren.<br />
Was dann aus ihr wurde, wissen wir leider nicht. Doch man munkelt, dass sie die ganze Zeit von einem rotfixierten Schaf belästigt wurde und im Anschluss in einem Dickicht voller tollwütiger Eichhörnchen landete und fortan ein glückliches und zufriedenes Leben führte.</p>
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