Veronica Dorothy Barona, das Letzte – eine skrupellose Adelige gibt niemals auf.

Tatzeit 16:90 Uhr, 34 März, es ist dunkler als man denkt, Schloss Alt-Schwanebeck.
Die Großgrundbesitzerin <Barona das Letzte>, verlässt ihr Gut und besiedelt den kargen, grauen Osten, wo die Sonne nie das Eichhörnchen küsst. Die Beweggründe, sind jedoch unbekannt, man spekuliert auf finanzielle Schwierigkeiten.
Wir von Cultdudes haben keine Kosten und Mühen gescheut, unsere Schweden-Korrespondentin Snirleif Brundi, nach Deutschland fliegen zu lassen, um diese skrupellose Adelige zu interviewen.
Snirleif: Euer Hochwohlgeboren, wie kam es, zu diesem schrecklichen Sinneswandel?
Barona: Ein erbarmungsloser Rosenkrieg mit meinem Ex-Mann brachte mich in diese äußerst prekäre Situation. Ich leide derzeit an Geldmangel, bin somit ein armer Adel und sterbe bald aus. Irgendwie ist auch mein Finger ganz krumm, und ich weiß nicht wieso.
Snirleif: Das ist sehr interessant, ehrenwerter Abschaum. Wie gedenken Sie fortzufahren?
Barona: Ich habe anonym mein Schloss verlassen, und teile das nun der Weltpresse mit. Ich nehme meine Alkoholikerkammerdiener und meinen persönlichen Callboy „George“ mit. Ich ziehe um, in ein neues Gut in einem Plattenbau.
Snirleif: Sind sie mit den derzeitigen Umständen zufrieden?
Barona: Wissen sie, derzeit lebe ich in einer rosaroten Scheinwelt, in der mich alle lieben und abartig vergöttern. Ich bin wirklich kein LSD-Junkie, nehme es aber stündlich ein und mache ‘nen irren Turkey, wenn ich mal keinen neuen Stoff habe. Ich nehme nur Marihuana und LSD.
Snirleif: Was passiert mit ihrem alten Gut in Schwanebeck?
Barona: Ich verkaufe: 50qm, Wandschrank, sehr geräumig, mit Playmobilgarage – mit Blick auf die Ostsee – nur 220km bis zum Strand. Top Lage, hart umkämpft. Neonpink, so dass du irre wirst, mit dunkelbunt – sodass sie ihre Gefolgsleute einsperren und foltern können.
Snirleif: Das nehmen wir zu Protokoll. Nun interessiert unseren Lesern ja auch das Mysterium: Wie stellen Sie sich ein Leben in einem Plattenbaum vor?
Barona: Nun weeste, dat is jarnich so eenfach. Weeste, Snirli, ick krieg hier ja imma so’ne spastischen Anfälle. Aber jetzt mal Klartext, werte Dame. Ich werde eine Boygroup mit Sido und Mülltonnenjohnny gründen, sie Fusseldrops nennen und die Welt rocken. Wir werden richtige Headbanger, und das auf einer arroganten und skrupellosen Art. Und somit stellen wir eine Gegenbewegung zu den germanistischen Emonazis dar.
Snirleif: Sehr interessant. Ich bedanke mich hiermit recht herzlich für dieses Interview
Barona: Es hat mir sehr gefallen, ich fühl mich jetzt adeliger, denn je.
Wir bleiben definitiv dran am Geschehen!
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