
Trimethylaminurie ist eine autosomal-rezessive Stoffwechselkrankheit.
Beschreibung
An Trimethylaminurie bzw. auch dem sogenannten „Fischgeruch“-Syndrom erkrankte Patienten, stinken übelst nach vergammelten Fisch. Sie sondern über Körperflüssigkeiten wie Achselterror oder Puller unnormale Mengen Trimethylamin aus.
Ursache
Trimethylamin wird normalerweise in der Leber durch Enzyme oxidiert und somit zum geruchlosen Trimethylamin-N-Oxid . Man geht davon aus, dass Mutationen in diesem Gen zu einem Enzymdefizit in der Leber führen und somit diese Stoffwechselkrankheit auslöst.
Diagnose und Behandlung
Mit Hilfe der Protonen-NMR-Spektroskopie kann die Konzentration von Trimethylamin-N-Oxid und Trimethylamin in der Puller bestimmt werden. Dieser Wert ist aber unsicher, da der Defekt wenig bekannt ist. Er wird häufiger bei Frauen diagnostiziert, da sie sich durch die Symptome stärker eingeschränkt fühlen als Männer.
Die Behandlung besteht in einer Diät mit dem Ziel, Vorstufen des Trimethylamins (z. B. Cholin und Carnitin) aus der Nahrung auszuschließen. Außerdem bekommt man kurzzeitig Tablettis.
Wenn das alles nicht Hilft, wird den Patienten geraten sich einmal mit Seife zu waschen und gelegentlich die Unterwäsche zu wechseln.
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2 comments
Aequitaz says:
Mrz 9, 2009
Die Briten wechseln nur alle 3 Tage ihre Unterwäsche (laut einer Umfrage). Um diese Krankheit näher zu erforschen, bietet sich also ein Ausflug in die UK an
Midna says:
Mrz 10, 2009
Ihhhh oh mein gott ich glaube mir wird schlecht Oo
jetzt weiß ich wieso ich briten nicht leiden kann XD