Aus unserer Reihe der modernen, deutschen Märchen der Gebrüder Grimm – heute das allseits beliebte Dornenhöschen auf aktuellem Stand der Dinge. Präsentiert von Butz.

Es war einmal ein Mädchen, das gerne mal einen über den Durst getrunken hat. Sie war die Tochter zweier Satanisten.
Damals, als sie ein frisch geborener Säugling war, machten die Eltern eine dunkle Opfergabenfeier für sie. Das Highlight des Abends war die Geschenkvergabung.
Die 12 hirnlosesten Teufelsanbeter wünschten Dornröschen u.a. ein nie ausgehenden Schnapsvorrat, viel Schweineblut und ein gutes Verhältnis zu Onkel Satan. Auf einmal stürmte der Schlachtmeister ihres Vertrauens in die Fete.
Er war zutiefst verletzt, nicht eingeladen worden zu sein. Gerade, weil er Connections zu Blutquellen herstellte. In seiner Wut wünscht er sich, dass das Mädchen sich zu ihrem 16. Geburtstag an einer Heroinnadel sticht und Tod umfällt (Außerdem würde es keine Wiener auf die Hand für das kleine Mädchen geben).
Niemand hatte einen Wunsch mehr frei um diesen auszuschalten. Die Eltern beendeten die Blutbadparty und beschlossen für immer clean zu werden und alle Spritzen wegzuwerfen.
Nun, wo das Mädchen 15 Jahre alt war, und eine nicht so schöne Kindheit hatte, da sie nie eine Wiener auf die Hand beim Fleischer bekam, war es an der Zeit mehr auf sie aufzupassen. Doch da die Satanisteneltern unverantwortlich waren, taten sie es nicht.
Das Mädchen, das auch keine Freunde hatte, wegen ihren seltsamen Klamotten, betrank sich in ihrem Zimmer um ihren Geburtstag zu feiern. Sie trank und trank eine Flasche nach der anderen.
Da ihre Eltern nicht da waren, beschloss sie etwas in der runtergekommenen Bude rumzuschnüffeln. Nach einiger Zeit fand sie eine wunderschöne Tasche. Sie poste damit rum und fand sie richtig scharf. Sie zündete sich eine Kippe an um noch cooler zu sein (obwohl das eh keinen interessiert hat). In ihrem Vollsuff ließ sie die Kippe in die Tasche fallen. Sie kramte aufgeregt um an die Kippe zu kommen, leider war die Tasche noch aus den 80ern und die Mutter vergaß zu kontrollieren, ob auch alle Spritzen raus sind.
Lange Rede, kurzer Sinn, sie stach sich an der Heroinspritze und starb. Die Wohnung fackelte auch noch ab und das Chaos war perfekt
Die Moral von der Geschicht:
„Legt euch nicht mit Metzgern an!“
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