- der neue Filmklassiker von Schmoland Immernich
Pünktlich einen Monat nach den diesjährigen Oscarverleihungen und kurz vor der Osterzeit erscheint nun endlich der neue Kinoknüller von Schmoland Immernich. Er machte sich mit Blockbustern wie „Incontinence Day“, „the day before yesterday“ als auch mit seinen weitbekannten Erotikfilmproduktionen („Analdin und die Wunderschlampe“, „Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?“) einen Namen und will nun wieder mal mit aufwendigen Spezialeffekten, pompösen Sound sowie einer tiefsinnig vor Erotik prickelnden Story das Publikum begeistern. Für die Hauptrolle verpflichtete Immernich die Sängerin und Schauspielerin Rhabarber Streusand.
„Als ich sie in einem Gastauftritt bei South Park in der Rolle des Robo-Streusand Monsters sah, war ich vollkommen hingerissen von ihrem schauspielerischen Talent und diese Rolle lieferte schließlich auch die Grundidee für den „Hasenkopfgorilla vs Kanada“-Film. Sie musste einfach die Hauptrolle spielen, sie hat mich ja zu diesem Film inspiriert und ich bin sicher er wird alles bisher da gewesene übertreffen.“ – so Immernich.
Der Titelsong des Films wurde von Bono geschrieben und wird im Duett von Rhabarber Streusand und Zorg von Lorkio Hodi (the artists previosley known as Lordi or Tokio Motel) gesungen. Eine Hörprobe versprach den nötigen Schmalzgrad zu erreichen, der den wahrscheinlich vorkommenden emotionalen Klimax würdig untermalt. Was den Inhalt angeht, bleibt der Film noch ein großes Mysterium, dass erst zur Premiere am 21. März gelöst werden wird. Nur soviel konnten wir in Erfahrung bringen: In dem knapp 4 Stunden umfassenden Epos geht es um einen überdimensionalen Gorilla mit einem Hasenkopfförmigen Kopf der von irgendwoher auftaucht und Kanada attackiert, allerdings zuletzt durch das Eingreifen von irgendwem wahrscheinlich stirbt, oder auch nicht. Außerdem haben wir exklusiv von Immernich erfahren, dass er einen alten Freund das Ende regietechnisch umsetzen ließ, welcher kein geringerer ist als Quantum Tarantelino. Wir können uns also auf ein unerwartetes und furioses Finale mit viel Blut, sinnloser Gewalt und tanzenden Strichmännchen auf Crack freuen. Objektiv gesehen ist dies eindeutig der Stoff für einen Weltklassefilm.
Des Weiteren hat uns Immernich noch 2 Fragen beantwortet die wahrscheinlich jeden interessieren:
Warum Kanada?
„Da der Film hauptsächlich auf den US-amerikanischen Zu-schauermarkt ausgelegt ist, wollte ich es schaffen das der Zuschauer sich in den Hasenkopfgorilla reinfühlt, anstatt in die Kanadier, und da in den USA eh jeder Kanada für den kleinen schwulen Bruder Amerikas hält, ist es dafür prädestiniert. Für den europäischen Markt wird wahrscheinlich noch eine abgewandelte Filmversion erscheinen, wo Kanada durch Frankreich ersetzt wird.“
Warum ein Hasenkopf?
„Es ist bald Ostern, ich mag Eier!“
Unser Urteil:
Sie können schon mal anfangen Titanic und den ganzen anderen Schmand zu vergessen, denn für die Oscarverleihung 2009 hat Immernich sich bereits 16 Preisnominierungen gesichert, wer sonst noch in diesem Jahr versucht erfolgreich einen Film rauszubringen, ist selber Schuld.
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